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Herzlich Willkommen
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Ein paar Gedanken zur Hundeausbildung in den letzten Jahren. Vor allem fällt eins auf: Es gibt zunehmend immer mehr Hundebücher in denen mehr oder weniger immer dasselbe drin steht. Liest man das Buch : “Mit dem Hund auf du” von Eberhard Trumler, das in der ersten Auflage 1971 erschien und nimmt sich Hundebücher seit den neunziger Jahren vor, so fällt auf, dass Begriffe wie “Sozialisierungsphase” oder “Rangordnungsphase” auf einmal überall auftauchen. Diese Begriffe aus der Prägungsphase ,von Eberhard Trumler in seinem Buch beschrieben, haben also gut 20 Jahre gebraucht, um in die Hundeausbildung einzufliessen und zum Verständnis des Hundes beizutragen und werden dann noch als die neuen Erkenntnisse in der Hundeforschung dargestellt.
Das musste mal gesagt werden.
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Wie verhält es sich denn mit den Hundetrainern im TV?
Mir kommt es so vor, als ob die eigentlichen Trainingsmassnahmen, die dann zum Erfolg führen, nicht gezeigt werden. Oder wieso kann ein Hund plötzlich ”Bleib” , ohne das vorher geübt wurde? Im Grunde wird nur das gezeigt, was der Zuschauer sehen soll. Das eigentliche Training wird nicht gezeigt.
Ich spreche den Trainern auch keine Kompetenz ab. Ich weise nur darauf hin, dass solche Sendungen schon publikumsgerecht inszeniert sind. Also: zur Unterhaltung gut, aber nicht, um etwas zu lernen. Die Sendungen sind halt keine Ausbildungskurse im Fernsehen.
Das musste ich auch mal sagen.
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Wie steht es um die Hundeschulen?
Zumindest gibt es genug. An jeder Ecke entsteht eine neue. Alle propagieren die gewaltfreie, mitunter sanfte Hundeausbildung nach neuesten Erkenntnissen aus der Hundeforschung. War doch eine Kundin in einer solchen Hundeschule und der Hund wollte kein Sitz machen. Auf die Frage von Ihr, ob sie den Hund denn mal hinten runterdrücken solle, kam die Antwort:” Nein, das wäre ja Gewalt am Hund. Sie müsse halt so lange warten, bis der Hund sich von alleine hinsetzt.” Wäre die Kundin dort geblieben, würde sie heute noch warten.
Nach den Vertretern der sanften Hundeschulphilosophie gehört man bei einem Schnauzgriff wahrscheinlich schon zu den Kriminellen in der Hundebranche.
Sicherlich ist Gewaltanwendung bei der Hundeausbildung zu verurteilen. Die Frage ist nur, wie die “Gewalt” definiert wird. Vor Übertreibungen ist ja schon immer gewarnt worden.
Das wollte ich auch mal loswerden.
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